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Schwarz auf Weiß

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30.10.2018Odenwaldkreis: „WIR-Fallmanager Geflüchtete“ organisierte, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Erbach, Erste-Hilfe-Kurs

Teilnehmerzahl höher als erwartet

(v.l.n.r.) Michael Vetter, Kreisbeigeordneter für Arbeit und Soziales, begrüßte die Teilnehmer des Erste-Hilfe-Kurses und bedankte sich bei Alida Schreiber (DRK), Masen Hankir („WIR-Fallmanager Geflüchtete“, InA gGmbH) sowie Martina Thoms und Zorica Fritzsch (beide DRK) für ihr Engagement.  Foto: Jana Brendel

Kürzlich fand bereits zum zweiten Mal und unter hoher Beteiligung ein Erste-Hilfe-Kurs des DRK für Geflüchtete statt, die Leistungen im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) beziehen. Eingeladen hatte zu dieser Veranstaltung der „WIR-Fallmanager Geflüchtete“ des Odenwaldkreises, Masen Hankir.

Nachdem die Resonanz auf einen ersten Kurs im Juli bereits groß war und immer wieder Nachfragen nach einer Wiederholung bei ihm eingegangen waren, organisierte Hankir kürzlich einen zweiten Durchgang. Mit sehr viel Engagement wurde er dabei unterstützt vom Deutschen Roten Kreuz in Erbach.

„Ohne die Unterstützung der Abteilungsleiterin Schulung und Ausbildung beim DRK, Sabine Kugelmeier, der Kursleiterin Alida Schreiber sowie ihren Kolleginnen Zorica Fritzsch und Martina Thoms wäre ein solches Angebot nicht machbar gewesen“, so Hankir.

Darauf wies auch Michael Vetter, Kreisbeigeordneter des Odenwaldkreises und Beauftragter für Arbeit und Soziale Sicherung, in seiner Begrüßung der Teilnehmer hin. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich beim DRK in Erbach vorbei zu schauen. Vetter bedankte sich ausdrücklich bei den Organisatoren für deren Aufgeschlossenheit und Einsatzbereitschaft bei der Umsetzung eines solchen Angebots für die Geflüchteten im Odenwaldkreis, welches nicht selbstverständlich sei. Gleichzeitig appellierte er an die Teilnehmer, die Angebote des „WIR-Fallmanagers Geflüchtete“ auch zukünftig anzunehmen und die verschiedenen Möglichkeiten zu nutzen, sich sozial zu integrieren und persönliche aber auch sprachliche Barrieren weiter abzubauen.

Dass das Interesse daran auch seitens der Geflüchteten groß ist, zeigte nicht zuletzt die überdurchschnittliche Zahl der Interessenten am Erste-Hilfe-Kurs. 35 Männer und Frauen waren gekommen, um sich zum Thema „lebensrettende und gesundheitserhaltende Sofortmaßnahmen“ schulen zu lassen. Eine Resonanz, mit der die Organisatoren so nicht gerechnet hatten und kurzerhand die Anzahl der Sitzplätze aufstocken mussten, bevor der Kurs starten konnte.

Einen Tag lang unterrichtete anschließend Trainerin Alida Schreiber, mit Unterstützung durch ihre beiden Kolleginnen, Zorica Fritzsch und Martina Thoms, die Kursbesucher in Theorie und Praxis. Die theoretischen Grundlagen wurden dabei sehr anschaulich und für alle Teilnehmer verständlich vermittelt. So konnten auch Geflüchtete, die noch nicht so gut Deutsch sprachen, den Inhalten folgen. In zahlreichen praktischen Übungen wurden unter anderem Sofortmaßnahmen wie stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung oder Schocklagerung trainiert. Auch das Vorgehen bei der Verständigung von Rettungsdiensten und die Versorgung von Verletzungen und Wunden wurden intensiv geübt.

Frau Schreiber schaffte es, die Teilnehmer während des gesamten Kurses aktiv einzubeziehen. Alle Beteiligten waren mit sehr viel Engagement, Interesse und Spaß bei der Sache. Besonders gut war die Stimmung im Praxisteil, als Gelerntes durch Partnerübungen gefestigt wurde. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer dann auch alle ihren Erste-Hilfe-Schein, den sie stolz entgegen nahmen.

Zur Unterstützung der sozialen Integration von Geflüchteten im Odenwaldkreis ist – gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration – seit September 2017 bei der InA gGmbH die Stelle des „WIR Fallmanagers Geflüchtete“ angesiedelt. Die InA gGmbH ist ein Tochterunternehmen des Odenwaldkreises und arbeitet sehr eng mit dem Kommunalen Job-Center zusammen, insbesondere zur Unterstützung und Beratung von Geflüchteten, die Leistungen im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) beziehen. Mit der Aufgabenwahrnehmung wurde Masen Hankir beauftragt, der regelmäßig interessante Veranstaltungen organisiert und Geflüchteten als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Fragen zum Angeboten des „WIR-Fallmanagers Geflüchtete“ beantwortet Masen Hankir gern unter Tel.: 06062 / 70 – 1384 oder per E-Mail: m.hankir@ina-odw.de.


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